Der Traum vom Baby - Boom!?

Was macht man eigentlich, wenn man wahrscheinlich zwar Kinder möchte, aber noch nicht zum aktuellen Zeitpunkt - es aber zu einem späteren Zeitpunkt bereits zu spät sein könnte?

Ohja!, bisher war ich einerseits fest der Überzeugung, dass ich auch ohne Nachkommen gut leben könnte. Andererseits kamen in meinen Zukunftsvisionen immer auch irgendwie Kinder vor. Vielleicht ja doch nicht meine eigenen. Wenn sich bewahrheitet, was momentan im Raum steht, wird es vielleicht zu einer unguten Situation in meiner Beziehung kommen, bei der die Frage bleibt, ob es entweder jetzt mit den Kindern klappt, oder gar nicht. Aber was tun, wenn man sich noch nicht bereit dafür fühlt? Ist man überhaupt jemals irgendwann "bereit" für ein Kind? Oder sogar zwei?

Bei Katzen sagt man, zwei sind nicht so schlimm wie eine, immerhin können sie sich miteinander beschäftigen. Ich glaube, bei Kindern ist das nicht so. Immerhin ist der Homo sapiens was die Entwicklung des Nachwuchses angeht (und vielleicht auch in einigen anderen Hinsichten) doch etwas zurückgeblieben. Menschliche Frischlinge sind absolut nicht selbstständig - und das bleibt auch mehrere Jahre so! Will ich mich jahrelang aufgeben und um was kleines quakendes quängelndes kümmern, wenn ich schon an einer Katze manchmal verzweifle?

Natürlich gibt es heutzutage diverse Methoden, um auch etwas später die Fertilität beider Parteien zu gewährleisten. Vielleicht nicht in persona, sondern eher in vitro, aber immerhin besteht die Möglichkeit. Doch eigentlich war ich immer im Glauben an die Evolution der Meinung, wenn`s klappt, ist gut und wenn nicht, dann soll`s auch nicht so sein. Gut reden, wenn man nicht betroffen ist. Aber habe ich wirklich den Drang, mich wie ein Milchvieh besamen zu lassen? Zumindest gerade noch nicht. Aber wer weiß, wie verzweifelt man mit der Zeit werden kann. Vermutlich sehr, sonst gäbe es nicht so viele Institutionen in der Branche.

Faszinierend, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Tick, tack... irgendwie gibt es sie eben doch, diese biologische Uhr. Die einen dann irgendwann in eine Beziehung treibt. Witzigerweise sogar in eine sehr gute, die beste bisher, die am meisten Erfolg versprechende, die, bei der man keine Bauchschmerzen bekommt, wenn man an die Zukunft denkt, sondern nur voller Freude und Spannung darauf wartet, wenn es erst mal so weit ist. Und hoffentlich auch die letzte. So weit ist es also schon. Der Rest des Lebens verplant mit ein und derselben Person. Und das, obwohl der Wind vor ein paar wenigen Jahren noch aus einer ganz anderen Richtung kam. Tick, tack...

Es bleibt abzuwarten, wie sich der aktuelle Status ändert bis zum Ende des Jahres. Vielleicht (hoffentlich!) ist ja alles gut. Und wenn nicht, muss man sich Gedanken machen. Es könnte ja alles so einfach sein, nech?

So long.

12.11.14 13:37

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